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Kindesmißbrauch oder nicht
Heute brüte ich über einem Fall, bei dem meinem jugendlichen Mandanten von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen wird, er habe seinen Penis einem 6-jährigen in den Mund gesteckt. Mein Mandant kann sich nicht vorstellen, wie der Junge auf so etwas kommt und bestreitet den Tatvorwurf.
Zeugen waren zwar mit in der Wohnung, für einen Zeitraum von 5-10 min waren beide aber unbeobachtet.
Die Schwierigkeit liegt nun darin, mit Hilfe psychologischer Erkenntnisse, darzulegen, dass Konstellationen denkbar sind, bei denen jemand (der kleine Junge) einen Sachverhalt berichtet, der sich für ihn subjektiv zugetragen haben mag, objektiv aber nicht, oder zu einem anderen Zeitpunkt, mit einem anderen Täter stattgefunden haben könnte.
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