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Fall Nadine aus Gifhorn- Urteil rechtskräftig
Das Landgericht Hildesheim hatte einen Vater im Mai diesen Jahres aufgrund von Indizien wegen Mißhandlung von Schutzbefohlenen und Körperverletzung mit Todesfolge zum Nachteil seiner Tochter, deren Leiche nach dem Prozess vom Großvater in einem Wald gefunden worden war, zu einer Freiheitsstrafe von 8 Jahren verurteilt. Das Urteil gegen das die Verteidiger Revision eingelegt hatten, ist jetzt rechtskräftig, wie hier berichtet wird. Der Bundesgerichtshof hat das eingelegte Rechtsmittel durch Beschluss verworfen. Ein Verteidiger hat Verfassungsbeschwerde angekündigt, ein anderer will die Wiederaufnahme des Verfahrens betreiben.
Es empfiehlt sich immer wieder, mit nicht allzu hohen Erwartungen in das Revisionsverfahren zu gehen- sowohl auf Mandanten als auch auf Verteidigerseite, denn es kommt nicht darauf an, wie und ob sich eine Tat zugetragen hat, sondern darauf, ob das verurteilende Gericht in der Lage war, das Urteil vernünftig zu begründen. Enthält das Urteil verfahrensrechtliche Fehler, muss ich in der Lage sein, diese in der Revisionsschrift, entsprechend den strengen Anforderungen des BGH darzulegen. Und letztendlich, kommt es immer mit darauf an, ob der BGH ein Urteil bestehen lassen oder "kaputtmachen will". Wenn der BGH ein Urteil aufheben will, aus welchen Gründen auch immer, wird er stets einen Grund finden- andersherum aber genauso.
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