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Lieber arbeiten als vor dem Strafrichter sitzen.
In meiner ersten Strafsache am vergangenen Freitag solte ein Einspruch gegen einen Strafbefehl, den ich fr meinen Mandanten eingelegt hatte, verhandelt werden. Mein Mandant und ich saßen auf dem Gerichtsflur, die Vorsitzende kam dann irgendwann aus dem Sitzungssal und teilte im Vorbeigehen mit, die vorherige Sache würde noch etwas dauern, als das Handy meines Mandanten bimmelte. Mein bis dahin arbeitssuchender Mandant wurde von einem neuen Arbeitgeber angerufen, der meinen Mandanten bereits an diesem Tage als Gabelstablerfahrer einsetzen wollte. Wir waren ja im Strafbefehlsverfahren (Angeklagter kann sich durch seinen Verteidiger vertreten lassen), also habe ich ihn zur Arbeit geschickt und wir haben ohne ihn verhandelt.
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