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Brief nach Ludwigslust
Brief eines PKW- Halters dem vorgeworfen wird, zu schnell gefahren zu sein, an das Amtsgericht Ludwigslust:
In dem Bußgeldverfahren XY
bin ich zur Tatzeit nicht der Fahrer des PKW gewesen.
Dies erkennt man unzweifelhaft, wenn man sich das (geschossene) Foto anguckt. Der Fahrer ist erkennbar unterernährt, ich hingegen wiege stattliche 115 Kg mit Tendenz nach oben und habe ein kugelrundes Gesicht mit Dreifachkinn. Darüber hinaus trage ich beim Autofahren stets eine Brille.
Ich meine, der Fahrer müsste der Sohn von E.L sein, dem ich das Auto für eine gewisse Zeit zur Verfügung gestellt hatte.
Warum wird nicht der Verkehrsrowdy verfolgt, sondern die Eltern eines erkennbar Unschuldigen (ich), werden von Dorfpolizisten im Zuge der Ermittlungen aufgesucht und verängstigt? Ich werde zur Fahndung ausgeschrieben, hatte man angekündigt, nur weil ich den ganzen Tag arbeiten muss und folglich nicht parat stehen kann, wenn die Staatsgewalt zur Unzeit an der Tür klingelt.
Bitte sprechen Sie mich frei, und schnappen Sie sich den wahren Übeltäter, damit nicht noch weitere Ressourcen verschwendet werden mssen und der Gerechtigkeit trotzdem Geltung verschafft wird.
Nicht extra erwähnt werden muss eigentlich der Umstand, dass die Raserei des Sohnes vom E länger als drei Monate seit Absendung des Briefes zurückliegt.
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