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Montag, 24. Juli 2006

Neuer VW-Skandal: Einkäufer bestochen

Von johannesolaf, 08:35

 

Volkswagen-Mitarbeiter sollen Bestechungsgelder erhalten haben – 70 000 Euro im Heizungskeller versteckt



WOLFSBURG. Ein VW-Mitarbeiter, ein pensionierter VW-Bereichsleiter und ein Einkaufsmanager der Konzerntochter Audi stehen im Verdacht, Schmiergelder des französischen Lieferanten Faurecia kassiert zu haben.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt. Die Untersuchungen sollen sich gegen einen Kreis von bis zu 20 Personen richten. Es geht nach bisherigem Ermittlungsstand um Zahlungen von 600 000 bis 800 000 Euro im Jahr.

VW-Unternehmenssprecher Hartwig von Sass sagte unserer Zeitung: "Wir unterstützen als Geschädigte mit allen Kräften die Staatsanwaltschaft. Nachdem zuerst zwei Personen unter Verdacht standen, haben wir auch Unregelmäßigkeiten bei einem weiteren unserer Mitarbeiter festgestellt. Er wurde sofort von seinen Aufgaben freigestellt."

Allein der verdächtige Audi-Mitarbeiter soll laut Magazin "Spiegel" mindestens 160 000 Euro erhalten haben. Der einstige VW-Bereichsleiter soll Zahlungen von 139  000 Euro eingeräumt haben, die er in bar bekommen habe. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Beamten 70 000 Euro – versteckt im Heizungskeller. Als Gegenleistung soll er den Zulieferer Faurecia bei der Vergabe von Aufträgen für die Innenausstattung von VW-Modellen bevorzugt haben.

Quelle: Braunschweiger Zeitung vom 24.07.2006

 

Wieder mal ein Beispiel dafür, dass es meine Eltern vor mehr als 20 Jahren nur gut gemeint haben, als sie nach dem Schulabschluss zu mir sagten: "Junge, geh ins Werk!" Hätte ich jetzt viel Geld und bis zu den von VW in Braunschweig angemieteten Vergnügungsstätten wäre es auch nicht weit.

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