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Festnahme eines Serienbrandstifters
Von johannesolaf, 17:05
Soeben kriege ich fünf Aktenordner der Staatsanwaltschaft auf den Tisch. Meinem Mandanten wird schwere Brandstiftung vorgeworfen.Dass er damit offenbar voll im Trend liegt, zeigt eine aktuelle Mitteilung der Polizei Gifhorn |
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Am Donnerstagvormittag wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim gegen einen 49 Jahren alten Wittinger wegen wiederholter Brandstiftungen Haftbefehl erlassen. Der Beschuldigte ist dringend tatverdächtig, in zwölf Fällen im Juli so genannte Böschungsbrände im Nordkreis Gifhorn gelegt zu haben. Auf die Spur des 49-Jährigen führten umfangreichen Ermittlungen und gezielte Fahndungsmaßnahmen. Der Familienvater wurde unmittelbar im Anschluss eines Brandes am Mittwochvormittag entlang der Kreisstraße 29 zwischen den Ortschaften Knesebeck und Transvaal in Tatortnähe durch Beamte des Mobilen Einsatzkommandos der Zentralen Kriminalinspektion Braunschweig festgenommen. Die Fahnder hatten den 49-Jährigen seit Tagen gezielt observiert. Bei der Festnahme wurde im Pkw des Tatverdächtigen Beweismaterial sicher gestellt. Das Fahrzeug wird zusammen mit einem weiteren zur Familie des 49-Jährigen gehörenden Pkw beim Landeskriminalamt in Hannover kriminaltechnisch untersucht. Der noch nicht polizeilich in Erscheinung getretene Mann hat in seiner Vernehmung die Taten bestritten. Wegen Wiederholungsgefahr erließ ein Haftrichter des Amtsgerichtes Gifhorn Haftbefehl. Darüber hinaus wird der 49-Jährige verdächtigt, für mehrere hundert Brände in den letzten Jahren im nördlichen Bereich des Landkreises Gifhorn verantwortlich zu sein. Die Ermittlungen in diesem Zusammenhang wird eine wieder eingerichtete Ermittlungsgruppe "EG Brand" in den nächsten Wochen führen. Insbesondere bei trockenem Wetter in den Sommermonaten wurden die Brände stets entlang von Straßen im Landkreis gelegt. Sie umfassten kleine Flächen in Straßengräben und Waldstücken bis hin zu ganzen Getreidefeldern von 30.000 Quadratmetern. Die genaue Schadenshöhe lässt sich nicht festlegen. Vermutlich nur glücklichen Umständen und dem unermüdlichen schnellen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren ist es zu verdanken, dass bei der derzeitigen teilweise höchsten Waldbrandstufe durch die Brände keine Menschen verletzt wurden oder zu Tode kamen. Die Ermittlungen dauern an. Quelle:Polizeiinspektion Gifhorn Digitale Pressemappe: |
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