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Donnerstag, 19. April 2007

Quedlinburger Polizisten für Knut!

Von johannesolaf, 12:07

Der Kollege Werner Siebers greift hier
eine Mitteilung auf, wonach das Eisbärenbaby Knut per Fax eine Morddrohung erhalten habe. Im Fax, gerichtet an den Berliner Zoo, wird angekündigt, dass Knut heute sterben wird.
Zu Recht bemängelt der Kollege, dass man nicht bereit sei, einen vernünftigen Bärenschutz zu installieren. Die Polizei meint, dies könne man nicht extra für einen Bären bewerkstelligen. Nun hat die Polizei wochenlang einen entlassenen Ex-Häftling aus Quedlinburg mit bis zu 30 Mann auf Schritt und Tritt verfolgt. Diese Bewachung wurde mittlerweile aufgegeben, so dass die Polizei genügend Kapazitäten frei haben dürfte, um sich des Teddybären anzunehmen. Viele Politiker sind nicht mal halb so niedlich wie Knut, trotzdem passt die Polizei, sogar in Gestalt der Landeskriminalämter oder des BKA, auf sie auf. Warum kann nicht eine Gruppe Quedlinburger, zusammen mit einer Gruppe SEK, den hübschen Bären bewachen? Auch ist die Sorge meines Bürogemeinschaftskollegen, dass Paris Hilton sich das Bärenfell umhängen könnte, begründet. Durch die Nähe des Zoos zu Potsdam ist es doch nicht fernliegend, dass Wolfgang Joop die Haut des Bärenbabys in die Herbstkollektion seiner Firma "Wunderkind" aufnimmt. Wer die aktuelle Elle durchblättert, findet zum Beispiel ein weisses Brautkleid dieser Marke. Was ist also, wenn Paris ein Brautkleid mit Fell bestellt?

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