Mittwoch, 02. August 2006

Vorahnung II

Von johannesolaf, 16:04

Mit meinem Sohn saß ich im Thai-Imbiß, aß lecker die Nummer 2 b und guckte raus, als auf der gegenüberliegenden Straßenseite die Fahrerin eines kleinen Autos im Begriff war, rückwärts einzuparken.  Mein Sohn meinte, daß Frauen eigentlich nie rückwärts einparken würden, als das mobile Verkehrsschild gegenüber auch schon wackelte. Das kleine Auto war nämlich gegengefahren. Da hat der Bengel mit seinen 16 Jahren anscheinend mehr Wissen über die Frauen angehäuft als ich in einem ganzen Leben.

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Vorahnung

Von johannesolaf, 15:55

Als ich vorhin einen neuen Mandanten in der U-Haft aufsuchte, erzählte er mir, dass er damit gerechnet habe, dass ich vorbeikommen werde, schliesslich habe ihm seine Verlobte einen Tag vor der vermeintlichen Tat und seiner Festnahme  noch meine Visitenkarte gezeigt mit dem Bermerken:"....falls du mal einen Anwalt brauchst".

Ist doch grundsätzlich schön, wenn die Liebste sich rechtzeitig um die wichtigen Belange des Lebens kümmert: Bier im Kühlschrank, Pantoffeln angewärmt, Hemd gebügelt und Strafverteidiger ausgewählt.

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Rechtsanwalt "verpetzt " Chinesen

Von johannesolaf, 08:20

 

 

21 Chinesen in Schleuserwohnungen festgenommen

Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei (SEK) hat am Dienstagabend in Berlin-Neukölln eine Gruppe von 19 illegalen Einwanderern aus der Volksrepublik China festgenommen. Die 15 Männer und 4 Frauen wurden in zwei Wohnungen einer Pension in der Britzkestraße gestellt, wie ein Polizeisprecher sagte. Auch zwei «Bewacher» der Gruppe seien in Gewahrsam genommen worden.

Anlass des Einsatz sei ein Hinweis eines Rechtsanwaltes bei der Polizei über den Aufenthalt der Chinesen gewesen, sagte der Sprecher weiter. Bislang gebe es aber noch keine Hinweise darüber, wie die Asiaten nach Berlin kamen.

Alle Festgenommenen wurden dem Landeskriminalamt überstellt. Nach ihrer Vernehmung kommen die geschleusten Personen laut Polizei ins Abschiebungsgewahrsam. Die beiden Mitglieder der Schleusergruppe werden einem Haftrichter vorgeführt.


Schleuserbande von Polizei verfolgt - 6 Tote

Von johannesolaf, 07:49

Bei einer Verfolgsjagd mit der Polizei sind in der Nacht zum Mittwoch bei Kablow in Brandenburg sechs Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere wurden schwer verletzt. Unter den Toten seien ein Tscheche und ein Vietnamese, teilte die Polizei mit.
 
Auch die übrigen Todesopfer seien vermutlich vor allem Vietnamesen. Die Schleuserbande war den Angaben zufolge im Landkreis Dahme-Spreewald von Einsatzkräften der Landes- und der Bundespolizei verfolgt worden, nachdem sie sich einer Kontrolle zu entziehen versucht hatte.
 
Die Bande habe in dem mit acht Personen besetzten Auto mit Leipziger Kennzeichen versucht, auf der Kreisstraße nach Dannenreich mit hoher Geschwindigkeit zu entkommen. Dabei sei der Wagen in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und gegen mehrere Bäume geprallt. Drei Insassen waren sofort tot, drei weitere starben kurze Zeit später im Krankenhaus.

Quelle: n-tv.de

 

 

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Dienstag, 01. August 2006

Aachener Hehlerkinder

Von johannesolaf, 12:23

Aachen - Eine kuriose Diebstahlsakte haben die Ermittler zur
Zeit auf dem Tisch liegen.

Hatte sich am Samstag Nachmittag an einer belebten Tankstelle in
Aachen - Brand ein unliebsamer Zeitgenosse an dem Münzautomaten eines
Hochdruckreinigers zu schaffen gemacht und ihn schließlich geknackt.
Seine Beute: reichlich Kleingeld.

Nur, als der Dieb aufblickte, schaute er in ebenso reichlich
Kinderaugen. Mehrere Steppkes hatten in der Nähe gespielt und die
Schandtat offenbar beobachtet. Kurzer Hand verteilte der Dieb seine
Beute an die Kinder und verschwand - mit leeren Händen.

Die verdutzten Kinder meldeten sich darauf hin beim Kassierer der
Tankstelle und berichteten von dem Erlebten. Der verständigte darauf
hin die Polizei. Die fahndete zunächst vergeblich nach dem Dieb.
Erfolg versprechend scheint jedoch die Auswertung des Videofilms der
Überwachungskamera zu sein. Darauf ist der Täter so gut zu erkennen,
dass die Ermittler sicher sind, ihn bald enttarnen zu können.

Übrigens: Nach ihrer Meldung beim Kassierer "entkamen" die Kinder
unerkannt. Mit dem Geld!

Quelle: Polizei Aachen- Pressemappe vom 1.8.2006

Niedliche Geschichte. Vielleicht wollten sie überhaupt nicht entkommen, nur nach Hause gehen.

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Strafverteidiger ist bekloppt(er) geworden

Von johannesolaf, 10:58

Die große Hitze hatte ich gut überstanden. Beim Durchlesen einer Ermittlungsakte bin ich heute letztendlich doch noch in Geisteskrankheit verfallen.

Meinem Mandanten wird vorgeworfen, er habe, duch den Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln für Body-Builder über das Internet, gegen § 6 Abs. 1 Nr. 1des Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch  und/oder § 95 Arzneimittelgesetz verstoßen, weil das Vertriebene Stoffe enthalten soll, die entweder nicht reindürfen oder als Arzneimittel eingestuft werden könnten und deshalb ohne entsprechende Genehmigung auch nicht rein dürfen

Bevor ich mir Gedanken machen konnte, ob die sogenannten Nahrungsergänzungsmittel Lebensmittel im Sinne der Vorschrift sind oder Arzneimittel oder nichts von beiden, bin ich in der Akte auf eine Stellungnahme des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit gestoßen.

Hier heißt es (auszugsweise): Bei der Spurenelementverbindung Chrompicolinat sowie den Aminosäurederivaten GH Amino Complex, Argine Alpha-Ketoglutarate und Argine Ketoisocaproate handelt es sich um Zusatzstoffe im Sinne von....

... enthält das Präparat u.a. die Stoffe Gamma Aminobutyric Acid, L-Arginine Pyroglutamate, L-Ornithine Alpha-Ketoglutarate sowie Macuna Pruriens (standardized for 10 % L-Dopa)

....White Willow Bark: Wirksamkeitsbestimmende Inhaltsstoffe sind 1,5-11 % Salicylalkoholderivate, darunter das Salicin als Prodrug. Salicin wird nach der Resorption zu 80 % zu Salicylsäure in der Leber metabolisiert....

Der erste Fall bei dem ein Verteidiger einen Betreuer braucht.


Landeskriminalisten gelang kurioser Fahndungserfolg

Von johannesolaf, 09:17

Dumm gelaufen: Zeuge wurde selbst international gesucht
Magdeburg - Kommissar Zufall, gepaart mit der Einfältigkeit eines gesuchten Täters, verhalf dem Landeskriminalamt ( LKA ) Sachsen-Anhalt dieser Tage zu einem Fahndungserfolg.

Am 26. Juli meldete sich ein 51-J ähriger beim LKA und bot sich den Ermittlern als Zeuge an. Der Mann, der gerade in ein Immobiliengeschäft im Sozialbereich investieren wollte, fühlte sich von seinen Geldgebern über den Tisch gezogen. Er hatte sich bei einem Bekannten in Sachsen-Anhalt " ausgeweint " und dieser hatte ihm empfohlen, sich an die Kriminalpolizei zu wenden. So bot er dem LKA " wichtige Informationen " an.

Noch am selben Tag traf sich der " Geschäftsmann " mit Kriminalisten. Als er seine Personalien angab, verriet er sowohl seinen aktuellen Namen – er hatte den Namen seiner Frau angenommen – als auch seinen " Mädchennamen ". Und genau das brach ihm das Genick.

Bei der Überprüfung der Angaben in den elektronischen Polizeidateien staunten die Landeskriminalisten nicht schlecht, als sie feststellten, dass der Thüringer von der belgischen Polizei mit Haftbefehl gesucht wird. Ihm werden von der Staatsanwaltschaft des Nachbarlandes Anlage- und Finanzierungsbetrügereien

im Umfang von 4, 5 Millionen Dollar vorgeworfen. Zudem sucht ihn die Anklagebehörde in Thüringen seit 1999 wegen Betrügereien – Schadenssumme 75 000 Euro. Auch in Niedersachsen und Sachsen wird der 51-J ährige seit 2004 beziehungsweise 2005 gesucht.

Mit dem internationalen Haftbefehl in der Tasche trafen sich LKA-Ermittler am 28. Juli erneut mit dem Gesuchten und nahmen ihn vorläufi g fest. Noch am selben Tag erließ das Amtsgericht Magdeburg Haftbefehl.

Demnächst wird er in Handschellen eine Reise nach Thüringen antreten. Die Justiz muss dann entscheiden, ob dort alle Tatvorwürfe verhandelt werden oder ob der Mann nach einer möglichen Verurteilung in Thüringen an Belgien ausgeliefert wird.
Quelle: Magdeburger Volksstimme vom 1.8.2006
Wenn ich bislang mit der Arbeit des LKA Sachsen-Anhalt konfrontiert war, kam es mir nicht so vor, als schiene die Sonne des Erfolges besonders hell über dieser Behörde. Das scheint sich geändert zu haben.


Montag, 31. Juli 2006

Verbrannter Asylbewerber in Dessau- Gutachten belastet Polizisten

Von johannesolaf, 11:12

Über das Ermittlungsverfahren gegen Polizeibeamte im Zusammenhang mit dem Tod eines in Gewahrsam genommenen hatte ich hier berichtet.
Fortgang erhält das Verfahren durch ein zwischenzeitlich eingeholtes Gutachten.
 
Die Staatsanwaltschaft Dessau hat dem Landgericht Dessau die Verfahrensakten mit den ergänzend eingeholten Sachverständigengutachten zum Fall Oury Jallow vorgelegt. Der Asylbewerber aus Sierra Leone war am 7. Januar 2005 unter ungeklärten Umständen bei einem Feuer in der Arrestzelle des Polizeireviers Dessau zu Tode gekommen.

Die Staatsanwaltschaft Dessau, die bereits seit mehr als einem Jahr Anklage gegen zwei Polizeibeamte erhoben hat, sieht sich durch das neue Gutachten bestätigt.

Ein Gutachten des Feuerwehrtechnischen Instituts in Heyrothsberge bei Magdeburg kommt zu dem Schluss, dass vom Ausbruch des Feuers bis zum Tod des 21-jährigen Mannes etwa sechs Minuten Zeit verstrichen. Die Brandexperten hatten das Feuer in der Zelle nachgestellt und monatelang akribisch ausgewertet.

Mit der jetzt vorliegenden Auswertung ist für die Staatsanwaltschaft Dessau klar : Die Polizeibeamten hatten nach Ausbruch des Feuers und Auslösen des Feueralarms genügend Zeit, das Leben des Mannes zu retten, wenn sie richtig gehandelt hätten. Die Staatsanwaltschaft wirft den Beamten fahrlässige Tötung beziehungsweise Körperverletzung mit Todesfolge vor.

Die zuständige 6. Strafkammer wird nunmehr das Ergebnis der Nachermittlungen prüfen und zugleich den Verteidigern der beschuldigten Revierpolizisten Gelegenheit geben, Stellung zu nehmen. Zu gegebener Zeit wird auch eine Entscheidung über die Zulassung der Nebenklagen getroffen werden, so ein Gerichtssprecher.
 
Quelle: Magdeburger Volksstimme vom 31.7.2006
 

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Wolfsburg trägt die Ausgeflippten

Von johannesolaf, 08:41

Wolfsburg  - Am 29.07.06 gegen 14.40 Uhr fiel einer
Anwohnerin am Köhlerberg ein junger Mann auf, der sich auffällig für
Grundstücke Richtung Schillerteich interressierte.
Informierte Polizeibeamte trafen den jungen Mann 15 Minuten später
vor der Eichendorffschule an. Bei der anschließenden
Personalienfeststellung "flippte" er regelrecht aus. Als er bei der
Kontrolle auch noch ein Messer und einen Schraubenzieher
"verschwinden" lassen wollte, wurde er in Gewahrsam genommen. Er
wehrte sich durch Tritte derart, daß er zeitweise von mehreren
Beamten getragen werden mußte.
Nach Rücksprache mit den Eltern und nach Untersuchung durch ein Team
des Kriesendienstes des Gesundheitsamtes wurde der junge Mann zur
Beobachtung im Landeskrankenhaus untergebracht.
Was der junge Mann letztendlich am Köhlerberg mit Messer und
Schraubenzieher vorhatte, ist bis jetzt nicht bekannt.

Quelle: Polizei Wolfsburg - Pressemappe - vom 31.7.2006

Diese Geschichte erinnert mich stark an eine Fußstreife als ich noch Polizist in München war. Ein Mann schlug auf dem Marienplatz mit einem Stock um sich.

Als er bei meinem Eintreffen auf mich losging, musste ich ihm unter großer körperlicher Anstrengung den Knüppel abnehmen und ihn zu Boden bringen, weil er wie von Sinnen war. Als ich den strampelnden 100 Kg - Mann  mit Hilfe eines Kollegen aus der Menschenmenge heraus zur Seite schleppte, fragte eine besorgte Bürgerin an, ob wir den Mann nicht richtig tragen könnten.

Über die Wolfsburger Polizei hätte sie sich sicherlich gefreut.

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Freitag, 28. Juli 2006

Gott wartet vergeblich auf Anruf

Von johannesolaf, 11:35

 
Wietze (Landkreis Celle) - Verwirrter Gläubiger
            Am 27.07.06, gegen 22.00 Uhr, beschädigte ein 35jähriger Iraker das
            Telefon der öffentlichen Fernsprechzelle in Hambühren, Ostlandstr..
            Der Mann war offensichtlich verwirrt; er hatte mit Gott telefonieren
            wollen und gab an, Stimmen zu hören. In seinem Hosenbund trug er ein
            Fleischmesser mit 19 cm Klingenlänge.
            Personen wurden jedoch mit diesem Messer nicht bedroht.
            Ein Arzt des AKH Celle sorgte für eine Unterbringung des Mannes in
            einem Landeskrankenhaus.
Quelle: PI Celle, Pressemappe vom 28.07.2006
Hoffentlich haben die fiesen Polizisten ihm nicht den Zettel mit der Telefonnummer abgenommen.
 
 
            

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Donnerstag, 27. Juli 2006

Festnahme eines Serienbrandstifters

Von johannesolaf, 17:05

Soeben kriege ich fünf Aktenordner der Staatsanwaltschaft auf den Tisch. Meinem Mandanten wird schwere Brandstiftung vorgeworfen.

Dass er damit offenbar voll im Trend liegt, zeigt eine aktuelle Mitteilung der Polizei Gifhorn

 
 
Am Donnerstagvormittag wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft
            Hildesheim gegen einen 49 Jahren alten Wittinger wegen wiederholter
            Brandstiftungen Haftbefehl erlassen. Der Beschuldigte ist dringend
            tatverdächtig, in zwölf Fällen im Juli so genannte Böschungsbrände im
            Nordkreis Gifhorn gelegt zu haben. Auf die Spur des 49-Jährigen
            führten umfangreichen Ermittlungen und gezielte Fahndungsmaßnahmen.
            Der Familienvater wurde unmittelbar im Anschluss eines Brandes am
            Mittwochvormittag entlang der Kreisstraße 29 zwischen den Ortschaften
            Knesebeck und Transvaal in Tatortnähe durch Beamte des Mobilen
            Einsatzkommandos der Zentralen Kriminalinspektion Braunschweig
            festgenommen. Die Fahnder hatten den 49-Jährigen seit Tagen gezielt
            observiert. Bei der Festnahme wurde im Pkw des Tatverdächtigen
            Beweismaterial sicher gestellt. Das Fahrzeug wird zusammen mit einem
            weiteren zur Familie des 49-Jährigen gehörenden Pkw beim
            Landeskriminalamt in Hannover kriminaltechnisch untersucht. Der noch
            nicht polizeilich in Erscheinung getretene Mann hat in seiner
            Vernehmung die Taten bestritten. Wegen Wiederholungsgefahr erließ ein
            Haftrichter des Amtsgerichtes Gifhorn Haftbefehl.
            Darüber hinaus wird der 49-Jährige verdächtigt, für mehrere hundert
            Brände in den letzten Jahren im nördlichen Bereich des Landkreises
            Gifhorn verantwortlich zu sein. Die Ermittlungen in diesem
            Zusammenhang wird eine wieder eingerichtete Ermittlungsgruppe "EG
            Brand" in den nächsten Wochen führen. Insbesondere bei trockenem
            Wetter in den Sommermonaten wurden die Brände stets entlang von
            Straßen im Landkreis gelegt. Sie umfassten kleine Flächen in
            Straßengräben und Waldstücken bis hin zu ganzen Getreidefeldern von
            30.000 Quadratmetern. Die genaue Schadenshöhe lässt sich nicht
            festlegen. Vermutlich nur glücklichen Umständen und dem unermüdlichen
            schnellen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren ist es zu verdanken,
            dass bei der derzeitigen teilweise höchsten Waldbrandstufe durch die
            Brände keine Menschen verletzt wurden oder zu Tode kamen. Die
            Ermittlungen dauern an.
            Quelle:Polizeiinspektion Gifhorn
            Digitale Pressemappe:
            


74-jähriger Pferdewirt aus dem Landkreis Celle vergewaltigt junge Mädchen

Von johannesolaf, 10:52

 
 
            Offenbar unter Ausnutzung der Tierliebe junger Mädchen hat ein
            Mann aus dem südlichen Landkreis Celle Mädchen angelockt, um sie über
            längere Zeit mit Marihuana zu versorgen und sexuell zu missbrauchen.
            Der Mann, der seit langer Zeit polizeilich wegen
            Eigentumsdelikten, Brandstiftung sowie Waffen- und Sexualdelikten
            bekannt ist, war es gelungen, Mädchen bei öffentlichen
            Veranstaltungen wie Schützenfesten etc. anzusprechen.  Die 14 - 16
            Jahre alten Mädchen wurden mit dem Versprechen angelockt, die auf
            einem Pferdehof untergestellten Pferde reiten zu können. Im weiteren
            Verlauf der Bekanntschaften versorgte der Tatverdächtige die Mädchen
            mit Rauschgift und missbrauchte letztlich drei Mädchen. Zwei der
            Opfer wurden sogar vergewaltigt.
            Da der Verdacht bestand, dass der Verdächtige im Besitz von
            Schusswaffen ist, durchsuchten am Morgen des 25.07.2006 Beamte der
            Polizeiinspektion Celle mit Unterstützung eines
            Spezialeinsatzkommandos die Wohnung des Beschuldigten. Es wurden
            Beweismittel sichergestellt, u. a. eine scharfe 4 mm-Faustfeuerwaffe.
            Auf Grund der Ermittlungsergebnisse beantragte die
            Staatsanwaltschaft Celle beim Amtsgericht Celle den Erlaß eines
            Haftbefehls. Das Amtsgericht Celle folgte dem Antrag. Der
            Beschuldigte wurde in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.
            Quelle: Polizeiinspektion Celle
            Digitale Pressemappe
            

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20-jähriger nach Streit mit Freundin niedergestochen

Von johannesolaf, 08:26

Nach einem Streit mit seiner Lebensgefährtin ist ein 20-Jähriger Mann in Grünau von einem anderen Mann niedergestochen worden. Der 21-jährige Tatverdächtige habe der 28-jährigen Frau offenbar helfen wollen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Ihr Lebensgefährte hatte ihr bei der Auseinandersetzung in der Regattastraße eine Ohrfeige versetzt. Der 20-jährige erlitt bei der Messerattacke lebensgefährlichen Verletzungen der Lunge und wurde in einem Krankenhaus operiert. Er ist den Angaben zufolge außer Lebensgefahr. Der Tatverdächtige wurde kurze Zeit später festgenommen.

Quelle: Berliner Zeitung vom 27.7.2006

Prima Drehbuch für Richterin Salesch. Am Ende wird es so gewesen sein, dass die Frau den Streit  mit ihrem Lebensgefährten provoziert hat, ihn zum Tatort gelockt hat, wo schon ihr neuer Freund, der jetzige Täter gewartet hat, um einzugreifen. Kurz vor Ende der Saleschen Gerichtsverhandlung streiten dann wieder alle, weil die Lebensgefährtin, die sich mit dem Niedergestochenen wieder versöhnt hat, als Zeugin ihre Tatbeteiligung nicht offenbaren will, was wiederum der Messerstecher als Angeklagter nicht hinnehmen will. Als es dann doch rauskommt, ist natürlich der Niedergestochene geplättet, weil seine Freundin mit drinnsteckt und ein Verhältnis mit dem Messerstecher hatte.

 

 


Mittwoch, 26. Juli 2006

Zwei Köpfe sind ein Po

Von johannesolaf, 08:46

Stuttgart – Ein Spieler einer Stuttgarter Football-Bundesligamannschaft hat vor dem Amtsgericht bestritten, einen Autofahrer und dessen Beifahrerin mit seinem entblößten Hinterteil beleidigt zu haben. Der 26-Jährige soll seinen nackten Po im Juni 2005 nach einer kontroversen Überholaktion aus dem Beifahrerfenster eines VW-Busses gestreckt haben.

Die Anzeigenerstatter müssten sich geirrt haben, sagte der Footballspieler. Er lieferte dafür eine verblüffende Theorie: „Mein Kumpel und ich hatten damals glatt rasierte Köpfe.“ Die zwei aneinander gehaltenen Glatzen könnten doch bei schlechtem Licht vielleicht wie ein Po ausgesehen haben. Die Richterin war nicht überzeugt. Sie empfahl dem Angeklagten, seinen Einspruch gegen den Strafbefehl zurückzuziehen

Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 26.7.2006

Da fällt mir spontan ein, wie man einen hübschen Beweisantrag hätte formulieren können. Aber die Rücknahme des Einspruchs dürfte doch die bessere Alternative sein.

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Polizei foppt Crack-Händler

Von johannesolaf, 08:34

Frankfurt/ Main - Innenstadt. Einen marokkanischen Dealer hat die Polizei erst hereingelegt und dann festgenommen. Dabei tauschten die Beamten einen in Alufolie eingewickelten Crackstein, den der Nordafrikaner am Wiesenhüttenplatz (Bahnhofsviertel) in einem Beet deponiert hatte, gegen eien Attrappe aus. Als der Mann das Rauschgift holen wollte, klickten die Handschellen. In seiner Unterkunft wurden 660 Euro gefunden. Der 29-Jährige wurde dem Richter vorgeführt.
Quelle: Frankfurter Neue Presse vom 26.11.2006
Eine derartige Fuchsigkeit vermochte ich in den 8 Jahren, die ich früher mal als Polizeibeamter tätig war, nicht zu entwickeln. 
Aber warum konnte er nicht mit dem Originalcrackstein festgenommen werden?

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